Es ist doch so, dass wir als Singelfrauen uns nichts schlimmeres vorstellen können, als in einem Raum von lauter Paaren zu sein (oder in meinem Fall, in einem Raum von älteren Familienmitgliedern).
Jedes mal muss man sich entweder mutig der Frage entgegenstellen, ob man denn jetzt gerade jemandenzum vög...*ähem* zum liebhaben hat, beziehungsweise (da ist es schon wieder: Das böse Wort) diesen furchtbaren, aber leider Gottes wohlgemeinten Satz förmlich gegen den Kopf geschmettert zu bekommen:
"Der Richtige kommt auch für dich!"
Dieser Satz ist wirklich das faszinierendste was Paare einem sagen können.
Heißt das, dass ich mich noch gedulden muss, bis sie einen der mich aushält erfunden haben?
Aber egal. Wobei es mir heute geht ist und das ist mir in den letzten Monaten aufgefallen, ist die Thematik der Filme.
Am Donnerstag lief ich mal wieder aus einem Anflug von nachmittäglicher Langeweile (nun gut, eigentlich hatte ich nur keine Lust Physik zu lernen) in die örtliche Bücherei um ein paar DVD´s abzugeben und welche mitzunehmen.
Mein Blick ging über "der Vorleser" und "die weiße Massai" (eindeutig zu viel Sex ohne Happy End) über "wer früher stirbt ist länger tot" (zu traurig) bis hin zu "Bridgit Jones-Schokolade zum Frühstück".
Ich nahm die Hülle und las sie durch. Frustriert vom Leben, zwei Männer für welchen wird sie sich entscheiden.
Klang gut, landete also zum anschauen in meinem Laptop.
Ich muss ja wohl niemandem erzählen, was die Handlung in dem Film ist, aber eine Sache fiel mir ganz stark auf.
Als Singelfrau steht man mit Paaren auf dem Kriegsfuß und jeder dämliche Ratschlag macht das ganze auch nicht einfacher.
Aber warum zur Hölle holen wir uns dann Bücher und Filme die einen eindeutigen romantische Touch haben und wo jedesmal auf die hässlichste Frau mit den schlimmsten Macken und den Größten Problemen einen abbekommt, in unsere einsamen Betten?
Müssen wir uns das antun, dass nach 90 Minuten eine schlecht gekleidete (dick ist sie weiß Gott nicht!, mürrische, rauchende und saufende Miss Jones gleich zwei Typen im Film hat, den einen nur für Schäferstündchen und den anderen fürs Leben(ich habe ja ernsthaft darauf gewartet, dass am Ende auch noch Hochzeits- und Babyszenen kommen),während wir, immer noch allein, auf unserem Sofa/Bett hocken?!
Ich mein mir ist diese Art von Selbstbestrafung nicht nur bei mir selbst aufgefallen sondern auch bei meiner besten Freundin.
Wollen wir uns also absichtlich fertig machen, und selbst vor Augen zuführen, dass das allerschlimmste Weib einen Mann bekommt, nur wir zu blöd sind? Oder haben wir einen abnormalen inneren Drang uns selbst in unserem wunden Punkt herumstochern, damit wir den Schmerz nicht für eine Sekunde vergessen oder erhoffen wir uns damit dem Schicksal einen Anstoß zu geben?
Ich weiß auf keine dieser Fragen eine Antwort, aber ich werde mir weiterhin solche Filme anschauen.
Wahrscheinlich ist es so eine Art Sucht.
Man gibt sich für einen begrenzten Zeitraum der Illusion hin, selbst diese unglückliche Frau im Film zu sein, die nach 90 Minuten ihren Prinzen findet und ihr Glück bekommt.
Jedes mal muss man sich entweder mutig der Frage entgegenstellen, ob man denn jetzt gerade jemanden
"Der Richtige kommt auch für dich!"
Dieser Satz ist wirklich das faszinierendste was Paare einem sagen können.
Heißt das, dass ich mich noch gedulden muss, bis sie einen der mich aushält erfunden haben?
Aber egal. Wobei es mir heute geht ist und das ist mir in den letzten Monaten aufgefallen, ist die Thematik der Filme.
Am Donnerstag lief ich mal wieder aus einem Anflug von nachmittäglicher Langeweile (nun gut, eigentlich hatte ich nur keine Lust Physik zu lernen) in die örtliche Bücherei um ein paar DVD´s abzugeben und welche mitzunehmen.
Mein Blick ging über "der Vorleser" und "die weiße Massai" (eindeutig zu viel Sex ohne Happy End) über "wer früher stirbt ist länger tot" (zu traurig) bis hin zu "Bridgit Jones-Schokolade zum Frühstück".
Ich nahm die Hülle und las sie durch. Frustriert vom Leben, zwei Männer für welchen wird sie sich entscheiden.
Klang gut, landete also zum anschauen in meinem Laptop.
Ich muss ja wohl niemandem erzählen, was die Handlung in dem Film ist, aber eine Sache fiel mir ganz stark auf.
Als Singelfrau steht man mit Paaren auf dem Kriegsfuß und jeder dämliche Ratschlag macht das ganze auch nicht einfacher.
Aber warum zur Hölle holen wir uns dann Bücher und Filme die einen eindeutigen romantische Touch haben und wo jedesmal auf die hässlichste Frau mit den schlimmsten Macken und den Größten Problemen einen abbekommt, in unsere einsamen Betten?
Müssen wir uns das antun, dass nach 90 Minuten eine schlecht gekleidete (dick ist sie weiß Gott nicht!, mürrische, rauchende und saufende Miss Jones gleich zwei Typen im Film hat, den einen nur für Schäferstündchen und den anderen fürs Leben(ich habe ja ernsthaft darauf gewartet, dass am Ende auch noch Hochzeits- und Babyszenen kommen),während wir, immer noch allein, auf unserem Sofa/Bett hocken?!
Ich mein mir ist diese Art von Selbstbestrafung nicht nur bei mir selbst aufgefallen sondern auch bei meiner besten Freundin.
Wollen wir uns also absichtlich fertig machen, und selbst vor Augen zuführen, dass das allerschlimmste Weib einen Mann bekommt, nur wir zu blöd sind? Oder haben wir einen abnormalen inneren Drang uns selbst in unserem wunden Punkt herumstochern, damit wir den Schmerz nicht für eine Sekunde vergessen oder erhoffen wir uns damit dem Schicksal einen Anstoß zu geben?
Ich weiß auf keine dieser Fragen eine Antwort, aber ich werde mir weiterhin solche Filme anschauen.
Wahrscheinlich ist es so eine Art Sucht.
Man gibt sich für einen begrenzten Zeitraum der Illusion hin, selbst diese unglückliche Frau im Film zu sein, die nach 90 Minuten ihren Prinzen findet und ihr Glück bekommt.
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