25 August 2012

Ich laufe durch die Straßen und sehe

Ich laufe durch die Straßen und sehe.
Ich sehe die schmalen Gassen, den kleinen Hund der frech an allem schnuppert was sich ihm in den Weg stellt.
Ich spüre die untergehende Sonne auf meiner Haut, spüre die Wärme des seichten Windes der vom See herweht.
Ich rieche Lavendel, Pizza und höre die Stimmen, Stimmen aus England, die sich über die freilaufenden Katzen aufregen, Italiener, die lauthals Diskutieren.
Die Stimmen werden zu einem einzigen riesigen Gewirr, das sich vor mir aufbaut.
Bin froh, wenn ich ein schnelles Ciao rauslassen kann und man mich dann in Ruhe lässt.
Meine Füße spüren die alten Steine auf dem Boden über die schon so viele vor mir gelaufen sind.
Ich schaue hinauf vorbei an den Hauswänden, vorbei an der Skaliger-Burg und bestaune die Berge.
Ich laufe durch die Straßen und spüre Italien.







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