27 September 2014


Endlich ist der Herbst da und mit ihm meine liebste Fashion-Zeit. Es gibt nichts schöneres als hübsche Stiefeletten und Booties in Kombination mit dicken Schaals auszuführen.
Endlich kann man Handschuhe tragen ohne das sie komplett unverzichtbar sind.
Denn, der Herbst ist das letzte große Showlaufen vor dem Winter.
Bevor man sich dick einmummelt und dann sich vor dem Kamin ausmummelt.
Außerdem ist der Herbst die Jahreszeit wo man sich mal keine Gedanken über das kleine Bäuchlein machen muss, dass man ohne hin seit Jahren nicht loswird.
Im Herbst darf man frei sein, man darf dunkle Farben tragen, schichten, wie eine Zwiebel.
Man darf Röcke und Kleider mit dicken Strumpfhosen kombinieren und dann in Matschpfützen springen.
Die Mützen werden wieder ausgepackt und der Körper eingepackt. Hübsche Jacken, egal ob Leder oder ein leichter Dufflecoat.
Ihr seht ich liebe den Herbst. Und das nicht nur wegen der tollen Klamotten, sondern auch wegen tausend anderer kleiner wundertoller Kleinigkeiten aber die werden ein anderes Mal genannt. Die bekommen einen eigenen Post.

Nein heute soll es um meine liebsten Herbstoutfits gehen!
Während ich im Sommer eigentlich immer ein bisschen Lustlos bin, liebe ich mich im Herbst aufzuhübschen.
Für euch habe ich heute drei Outfitinspirationen zusammengestellt.


Das erste Outfit ist ziemlich casual, dabei aber sehr klassisch. Ich fühle mich immer wie eine englische Landlady die gerade zu einem Waldspaziergang aufbricht.
Die Jeans ist von H&M und unglaublich bequem! Bei Jeans gehe ich eigentlich immer für Modelle mit Strechtsanteil. Dann kann man sich auch wirklich bewegen, ohne gleich sich wie im Korsett zu fühlen.




Meinen neuen Cardigan liebe ich über alles! Er ist so kuschelig aber sieht so unglaublich cool aus. Mit meiner grünen Bluse und meinen neuen Highheels ist das ein richtig cooles Outfit zum feiern, ohne dass man friert.

Das letzte Outfit ist ziemlich classy und eher was für besondere Anlässe, wie Geburtstage oder Restaurantbesuche. Den Mantel habe ich vor Ewigkeiten bei H&M gekauft und könnte ohne ihm im Herbst nicht leben!

21 September 2014

Ich liebe es Morning und Eveningroutines zu schauen. Sie inspirieren die Beautyqueen in mir und auch wenn ich doch manchmal meine Freundin Ari beneide, die kein Make-up trägt und daher eine viel kürzer Routine hat, so liebe ich es dennoch alle möglichen Produkte aufzutragen und so in den Tag zu starten.

Im letzten Jahr war mein Morgen sehr kurz und sehr früh. Ich hab es gehasst so früh aufzustehen und keine wirkliche Zeit zu haben.
Und ganz ehrlich, wer hat schon Lust auf Make-up, wenn um sechs der Wecker klingelt und man dann nicht mal einen tollen schicken Vogue a like Job hat, sondern sich stattdessen ins Gesicht niesen lassen muss (Edit an mich: Nach meinem Studium nicht mehr mit Kindern arbeiten!)
Ich liebe Kinder, aber sie sind kleine Drecksschleudern und Make-up Vernichter. Man braucht sich da gar nicht wundern, warum manche Mütter schon um elf Uhr morgens auf dem Spielplatz aussehen, als wären sie noch nie bei einer Kosmetikerin gewesen!

Jetzt aber Kindergeschichten beiseite und zurück zum eigentlichen Thema:
Seitdem ich als Au-pair kaffeetrinke arbeite, habe ich morgens mehr Zeit (herzlichen Dank an die Schulen in Irland, die erst um halb zehn anfangen!).
Und an meiner Haut merkt man auch, dass sie deutlich besser geworden ist, seitdem ich mehr Zeit für sie habe!

1. Goodmorning Sunshine
Mein normaler Morgen (wenn ich arbeite) startet um halb acht, wenn mein Wecker klingelt.
Als erstes drinke ich ein bisschen Wasser und esse meine Eisentabletten (oder Energiepillen, wie ich sie nenne).
Ganz wichtig für mich ist es natürlich "Whatsapp" und "Instagram" zu checken.
Ich brauch einfach ein bisschen Zeit zum Wachwerden und wenn ich die nicht habe, dann ist eigentlich der ganze Tag gelaufen.

2.Beautyqueen spielen
Und dann geht es ab ins Badezimmer.
Zuerst sprühe ich mein geliebtes Trockenschampoo von Batiste in meinen Haaransatz (mein Haar liebt es über Nacht fettig zu werden), käme mein Haar mit meinem Tangleteazer und wasche mein Gesicht mit meiner Waschlotion von "Simple".
Nach der Waschlotion benutze ich das "Aqua" Gesichtswasser von Alverde, dass zum Glück fast aufgebraucht ist. Ich habe nämlich mit entsetzen festgestellt, dass es Alkohol enthält und ich befürchte, dass meine Haut deswegen so schnell nachfettet.
Aber naja, ich will den Rest auch nicht wegschütten.
Weil ich eine Knall habe, was die Tatsache angeht, alte Produkte aufzubrauchen und neue anzufangen benutze ich anschließend das "Garnier Micellar Water", augenscheinlich ein Bioderma dupe, dass ich bis jetzt eigentlich gut empfehlen kann.
(Heimlich bete ich immer noch für Lupenreine Haut, aber davon bin ich immer noch meilenweit entfernt.)
Abschließend kommt die "Beauty and Fruity" Tagescreme von "Alverde auf meine Haut. Die Creme ist ganz gut aber nicht die beste, die ich bisher hatte.
Zum Schluss verwende ich noch die "Augentrost" Augencreme von Alverde.
Wenn ich mit der Gesichtspflege fertig bin putze ich mir die Zähne mit meiner aktuellen Zahnpasta von "Weleda" und spüle meinen Mund mit der "Listerine Sensitiv" Mundspülung aus.

3.Make-up
Mein Tägliches Make-up besteht aus Abdeckstift, Make-up, Puder, Rouge, Augenbrauenpuder, und Wimperntusche, ganz viel Wimperntusche.
Alle Produkte sind von "Catrice" oder "P2".
Das Make-up ist mir unglaublich wichtig. Ohne es ist meine Haut komplett ungleichmäßig, meine Augen klein und die Iris hat keinen Kontrast. (Meine Augenfarbe ist so hell, dass es meisten aussieht, als hätte ich diese gruseligen Marilyn Manson Kontaktlinsen drinne).
Zudem sind meine Augenbrauen sehr hell und verschinden auch gerne Mal auf Bildern.
Wenn ich fertig bin, benutze ich noch mein Deo von "Dove" und mein geliebtes Chanelparfum.
Ziehe mich an und gehe runter um mir was zu Essen zu machen.

4.Frühstück
Am liebsten Frühstücke ich Müsli. Das Kelkin Müsli finde ich bis jetzt am besten. Es besteht aus Haferflocke, Nüssen, Kernen, Rosinen und Datteln und ganz ohne Zucker.
Dazu nehme ich Mandelmilch und ein ein bisschen Honig.
Wenn ich Zeit und Lust habe (wie heute), dann esse ich auch gerne noch eine Banane und ein paar Blaubeeren dazu.
Seit dem ich in Irland bin trinke ich morgens "Lemon&Ginger" Tee. Der schmeckt wirklich so gut und hilft mir auch ein bisschen wach zu werden.

Wenn ich fertig bin mit Frühstücken fange ich auch quasi an zu Arbeiten, was heißt: Mit Kindern spielen, den kleinen Baden, Wäsche aufhängen, Geschirr waschen (gerne auch mit dem Nachbarsaupair Kaffee trinken), Spazieren gehen, etc.


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So das war meine Morgenroutine! Wie startet ihr morgens in den Tag?

07 September 2014


Heute mal, aufgrund der Vorherrschenden absoluten Unlust produktive Bilder und Texte zu erzeugen, ein Tag.
Keine Ahnung, wann es bei mir den letzen Tag gab. Ist aber glaube ich schon ewig her!
Den "Common white girl" Tag habe ich durch Zufall entdeckt und da ich ja selber ein "Common white girl" bin, ist das ja ideal ;)


1. Favorit Starbucks drink?
Mein absoluter Lieblingsdrink bei Starbucks ist der "Salted Caramel Latte", den ich dieses Jahr nicht bekommen werde, da ich im Herbst nicht in Deutschland sein werde und es fraglich ist, wann ich das nächste Mal nach Cork komme. Denn da ist der nächste Starbucks.

2. How long does it take you to get ready in the morning?
Für meine normale tägliche Routine brauche ich ca. eine halbe Stunde. Wenn ich mir dann aber noch die Haare föhnen möchte und das Make-up ein bisschen besser sein soll, dann doch eher eine ganze Stunde.

3. How many selfies do you take on a daily basis?
Null. Das liegt aber nur an der Tatsache das mein Iphone ein alter Klotz ist und keine Frontcamera besitzt. Ich bin absolut unfähig ein hübsches Bild von mir ohne Frontcamera zu machen.
Wenn aber ein Fotofixautomat oder eine taugliches Handy in der näher ist, dann mache ich doch gerne mal 2-10 Bilder von mir ;)

4. How many IG followers and pics do you have?
Ich habe 103 Beiträge und 17 Abonnenten auf Instagram. Nicht gerade viel, aber mir reichts.

5. Do you ever say LOL or OMG out loud?
Nein aber ich sage "Mon Dieu" laut. Lol fand ich schon immer irgendwie doof und es hat mich auch eine Ewigkeit gebraucht zu schnallen, was Lol überhaupt ist.

6. Do you wear the same cloth item more than once
Im Normalfall trage ich meine Sachen zwei Tage bevor ich sie Wasche, je nach dem aber was an dem ersten Tag passiert.

7. Are you racist?
Das diese Frage überhaupt in einem Bloggertag vorkommt ist ja schon ganz schön krass.
Aber wahrscheinlich liegt es daran, dass es ein amerikanischer Tag.
Natürlich bin ich keine Rassistin!

8. How many tweets do you have?
Oh je, schnell nachgeschaut. 76. Der letzte war im Juli 2013.Vielleicht sollte ich den Account mal löschen!

9. Instagram, twitter or tumblr?
Instagram! Ich liebe es da was zu posten!

10. What do you spend most of your time doing?
Ehm, wenn ich frei habe, gehe ich gerne in Cafes, lese, schaue Youtube-Videos, blogge.
Oder treffe mich mit Freunden.

11. Who are your favorite Youtubers?
LeFloid, Ladylandrand, KindofRosy, ConsiderCologne

12. How often do you do your nails?
So zwei mal die Woche, nach ein paar Tagen sehen sie einfach nicht mehr schön aus und dann fahre ich das ganze Programm aus. Feilen, Haut wegschneiden, neu Lackieren und Eincremen.

13. Are you a shopaholic?
Oh Gott ja! Ich liebe es Geld auszugeben, egal ob es Beauty oder Bücher oder Schmuck oder Geschenke, Deko, Klamotten, Schuhe ist!
Und hätte ich mehr Geld zu Verfügung würde ich es auch jeden Tag tuen!

14. How many times have you whatched Mean Girls
Unzählige Male auf DvD und immer wenn es im Fernsehen kommt!
Das gleiche trifft aber auch auf die "natürlich Blond" Reihe und "Clueless" zu.

15. Do you own a lot of clothes
Nein, eigentlich nicht, da ich in den letzten Jahren erst eine Phase von ganz viel Aussortieren und dann von kaum was kaufen hatte. 
Jetzt wo ich ein großes Mädchen bin, kaufe ich mir doch mehr Klamotten und stocke so langsam meinen Kleiderschrank mit klassischen Schnitten und Farben auf!

16. Do you take pictures of your food before you eat it?
Wenn es besonders anschaulich ist, oder ich Essen gehe und das Licht gut ist, dann gerne! Typisch Bloggerin halt. "Warte mal ich muss noch schnell ein Bild machen, das sieht so lecker aus". Gefolgt von einem komischen Blick meiner Freundinnnen.

17. Do you wear make-up every day?
Ja ich trage täglich Make-up! Es verändert meine Haut nicht zum schlechteren und ich fühle mich einfach wohler in meiner Haut. Wenn ich aber mal an einem Tag zu Hause bin, dann eher nicht.

18. What are your average grades in school?
Oh meine Schulnoten, die waren bis zur Oberstufe eigentlich immer auf 2 irgendwas und dann auf 3, weil ich ab der elften Klasse komplett in Chemie und Physik (wer ist auch so blöd und wählt das!) abgerutscht bin. Fürs Studium habe ich mir aber vorgenommen ganz fleißig zu sein (denn das war ich nie.) und nur die besten Noten zu bekommen!

19. How do you usually style your hair?
Mein Haar lasse ich normalerweise Luft trocknen. Meistens drehe ich sie dann noch ein, damit sie nicht frizzig aussehen, verteile Kokosnussöl in die Spitzen um sie zum glänzen zu bringen und dann noch ein Haarklammer um die vordere Partie aus dem Gesicht zu bekommen.
Wenn mir mein Haar nervt, dann mache ich mir einen Ballettdutt (Primaballerinasyndrom, unfähig einen Pferdeschwanz zu machen, aber Dutt geht immer!)

20. Do you always look presentable?
Wenn ich das Haus verlasse dann ja! Ich versuche einfach mich immer der Situation entsprechend zu Kleiden.
Weil ich einerseits als einer meiner Pflichten ansehe und zum anderen es mir ziemlich Spaß macht mich herzurichten.

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Ehrlich gesagt musste ich doch ein bisschen schmunzeln, als ich so über die Fragen nachgedacht habe. Zuerst dachte ich das ich die meisten, als nichtig abtuen werde, aber schlussendlich war es dann genau das Gegenteil zu meiner Überraschung. Ich bin also ganz schön Klischee behaftet!

31 August 2014


Laufen durch die grüne Natur. Den Regen auf der Haut spüren. Einen Schritt nach dem anderen. Die klare Luft einatmen.
Wandern. Immer weiter. Lautes lachen durchhallt den Wald.Bis auf den Regen ist sonst kaum was zu hören. Manchmal muht eine Kuh aus der ferne. Sonst nichts. keine Menschen, nichts. Nur wir.

Ich trage meine liebsten Schuhe, meinen liebsten Blazer und sowieso alle meine liebsten Kleidungsstücke...
ganz wichtig ist da meine Regenjacke.
Alles scheint perfekt hier zu sein. Die perfekte Brücke die direkt zu meinem Traumhaus führt, von dem ich nicht sicher bin ob es vielleicht doch verlassen ist und ob man mal einen Blick wagen kann. Wir werden es einmal wagen, haben wir uns geschworen.

Abzweigungen, den richtigen Weg gefunden. Eine alte Kirche. Klein, verlassen und schon fast zerfallen. Ein Holzbrett in der Mitte dient als Sitzunterlage.
Wir lassen es uns schmecken.

Das Fünf Freunde Feeling gibt es da gratis dazu! Fast kann ich sie sehen. Anne, George, Julian, Dick und Timmy. In meiner Vorstellung laufen sie an uns vorbei, grüßen uns, ärgern sich insgeheim das sie zu spät für diesen superduper Platz sind.

16 August 2014

Hallo meine Lieben,

nah wie geht es euch? genießt ihr den Sommer? Haha bei mir regnet es. Also muss ich mir das Wetter ein bisschen schönshoppen.
Somit habe ich in der letzten Woche auch fleißig der irischen Wirtschaft geholfen und war bei unterschiedlichen Läden um mich mit hübschen Sachen einzudecken.

Am Montag waren wir in Killarney unterwegs und ich habe mir im Kilkenny Shop ein hübsches Backbuch und diese Sticker gekauft.
Das Backbuch "Deliciously Vintage" ist schon das zweite, das ich mir in Irland gekauft habe. Ich liebe einfach Backbücher. Sie inspirieren mich und die Sticker machen jedes Geschenk noch schöner.
Das Buch "The Irish Granny´s Pocket Recipe Book" habe ich mir letzte Woche in unserem kleinen Buchladen in Kenmare gekauft. Es war heruntergesetzt und hat nicht nur süße, sondern auch herzhafte Rezepte.
Die beiden DvD´s und den Bodyscrub habe ich aus dem 1pound Shop. Clarissa war eine meiner Lieblingsserien, als ich jünger war und ich war wirklich glücklich als ich die beiden DVD´s entdeckt habe. Und der Bodyscrub roch so lecker, da musste ich ihn einfach einpacken.
Und dann ja der Penneys, also Primarkeinkauf. Ich habe mich gefühlt wie im Paradies! Genau so einen Cardigan mit schwarzen Ethnomuster habe ich schon seit Wochen gesucht. Und ich bin richtig vernarrt in ihn.
Die beiden Flaschen, ja die mussten einfach sein. Mit ihnen fühle ich mich so stylish.
Ansonsten ein Paar Accessoires. Natürlich habe ich keine Ohrringe nach Irland mitgenommen und da musste ich mir auch neue kaufen.

11 August 2014

Heute mal wieder ein bisschen Beauty. Das scheint sich ja ein bisschen zu häufen in letzter Zeit. Aber so ist es halt, wenn das ganze Backzeugs wegfällt!..
Wie die meisten Frauen/Mädchen in meinem Alter liebe ich meine Essie Nagellacke abgöttisch.
Essie ist die einzige Firma, deren Lacke ich kaufe...kein Witz!
Das liegt vor allem daran, dass ich absolut unfähig bin, was das Thema Nägel angeht. Bis vor ein Paar Jahren habe ich mir sogar gar nicht die Nägel lackiert. Einfach, weil ich es nicht konnte. Jedesmal sahen meine Finger aus als hätte ich die ganze Hand in den Lack getaucht.
Seit etwa drei Jahren kann ich es..keine Ahnung wieso...aber plötzlich ging es. Und ich fing an Nagellack gerne zu haben.

Jetzt wo ich dieses Jahr 20 werde finde ich es umso wichtiger, dass meine Nägel schön und gepflegt sind.
Später, wenn ich *fingerscrossed* als Gebärdensprachdolmetscherin arbeite sind meine Hände und damit auch meine Nägel im Vordergrund und auch ein bisschen Aushängeschild
Und ich liebe am liebsten meine Essie-Lacke.
Falls ihr euch wundert, dass ich diese Marke so in den Himmel lobe:
Gesponsert bin ich nicht...

...Aber:
So das wäre auch erledigt. Jetzt kann ich euch meine kleine Sammlung ein bisschen näher zeigen.
 "Stylenomics" ist die erste Farbe in meiner Sammlung. Dieser Nagellack ist auch einer der älteren. Ich glaube es war mein Zweiter. Auf dem Bild und auch im Fläschchen sieht er schwarz aus, ist er aber nicht. Er ist ein richtig tolles, dunkles grün. Vielleicht kennt ihr diese Stabilostifte, die so dunkelgrün sind, dass man sie manchmal mit den schwarzen verwechselt?! Genauso ist Stylnomics.
Vor allem im Herbst/Winter liebe ich ihn ganz arg und trage ihn auch dann fast immer.

"After School Blazer" ist ziemlich neu in meinem Sortiment. Auch er sieht ziemlich schwarz aus, ist aber dunkelblau.
Dunkelblau ist zurzeit meine allerliebste Farbe, was Klamotten und Accessoires angeht. Ich glaube einfach, dass das DIE Farbe für mich ist! Und daher ist dieses kleine Fläschchen auch ganz schnell in meiner Tasche gelandet!

 Zweieiige Zwillinge kommen als nächstes. Als erstes zog der "Where´s my Chaffeur" bei mir ein. Ich liebe ihn sehr und mag das helle blaue gerne, ob im Sommer oder im Winter, je nachdem fühle ich mich dann als Meerjungfrau oder als Elsa, die Eisköniging (Let it go, let it go can´t hold it back anymore....). Und ich mein der Name ist ja auch klasse. Die Namen bei Essie sind ja unglaublich toll, aber "Where is my Chauffeur", das klingt einfach nach Blair Waldorf, die Upper East Side, viel Reichtum, viel sophisticated Style für mich.

Und natürlich der Essie-Lack schlecht hin. Mint Candy Apple. Absolut gehypt, bis zur Hölle und zurück. (Und ich bin mir auch ein bisschen sicher, das der gute Luzifer heimlich den Apple auf den Nägeln trägt).
Aber Schande über mich, ich hab ihn jetzt erst gekauft und auch nur, weil ich ein bisschen Geld über hatte und dachte ich bräuchte den Apple weil ich ihn brauche. Nennt mich Marken-hype-Opfer, bitte sehr ich ertrage es gerne!
 Russian Roulette. Bei dem bin ich mir gar nicht sicher ob er auch wirklich so heißt. Auf dem Fläschchen steht nirgendwo ein Name und ich musst ein bisschen auf der Essie-Website nachschauen. Egal. Jedenfalls war er mein erster Nagellack und man kann es auch auf dem Bild sehen, dass er halb leer ist.
Jetzt im Sommer ist er nicht so begehrt bei mir dafür aber umso mehr im Herbst! Vor allem, wenn ich meine dunkelrote Bluse ausführe kommt er zum Einsatz. Und dann kann es auch vorkommen, dass ich ihn Wochenlang trage und mich wie eine englische Landlady fühle.

Leading Lady kam wie "where is my chauffeur" als Weihnachts/Winteredition heraus. Und er ist einfach perfekt (!!!) für die Weihnachtszeit/Sylvester/Fasching, weil er einfach so zuckersüß glitzert!
Bei vielen Nagellacken habe ich das Problem, dass man kaum Glitzer auf die Nägel geht aber bei ihm ist das wirklich toll. Er sieht auch nicht so "kindmäßig" aus sondern wie eine wunderschöne Weihnachtskugel.
 "Watermelon" und "Cute as a button" habe ich mir letztes Jahr im Frühsommer zusammen gekauft *klick*
Watermelon ist ein ziemlich krasses aber nicht zu pinkes Pink, das sich einfach perfekt für richtig heißes Sommerwetter eignet (ähm ok Irland ist ja jetzt auch nicht so sommerlich^^) oder einfach auch um ein "graues", einfaches Outfit ein bisschen aufzupeppen. Ich bin noch ein bisschen am überlegen, wie ich ihn auch im Herbst und Winter tragen kann ohne das es zu komisch wirkt.

"Cute as a button" (wer denkt hier übrigens wie ich an das One Direction Video von Best Song ever, wo Harry in seiner Verkleidung sagt:" Cute as a button everysingle on of you!"?????) ist auch super süß für Sommer/Frühling und ist letztes Jahr unglaublich gehypt worden. Witzigerweise habe ich ihn erst gekauft und dann festgestellt, dass ich ein gehyptes Produkt auf meinen Nägeln trage. Er ist den Hype auch wirklich wert, superschöne Farbe, von der man auch leicht abhängig werden kann.!
Mit" Resort Fling" bin ich mir noch nicht so wirklich einig, ob ich in liebe oder als absoluten Fehlkauf sehe. Ich bin mir einfach nicht sicher, ob die Farbe überhaupt zu meinem Hautton passt oder nicht.
Ich denke einfach, dass er zu gebräunter Haut sehr gut aussieht, dumm nur, dass ich keine gebräunte Haut besitze. Trotzdem denke ich das er ganz gut an mir aussieht, wenn ich als Kontrast dunkelblau trage und wie ihr ja wisst, ist das im Moment meine absolute Lieblingsfarbe!


"Mademoiselle" ist auch ein Neuzugang. Ich war vorm ersten Auftragen skeptisch ob die Farbe nicht verschliert und dann komisch aussieht. Aber er ist eher wie ein Klarlack, was einfach super für den Alltag ist.
Die Nägel sehen dann ein bisschen aus, als wäre man gerade im Nagelstudio gewesen und hätte Frenchnails bekommen.
Ich denke auch, dass er ziemlich schnell leer gehen wird, einfach weil ich ihn fast ständig benutze, eigentlich fast täglich und ich ihn so ziemlich zwei mal die Woche erneuere!

So das wars mit meiner kleine Sammlung. Ich denke mal, dass sie jetzt nicht so groß ist wie vielleicht von anderen Leuten, aber sie wächst stetig und ich werde mehr und mehr süchtig nach diesen hübschen Lacken!

Ich wünsch euch einen traumhaften Tag!

09 August 2014

Jetzt bin ich schon einen Monat in Kenmare und Asche auf mein Haupt, ich habe euch noch gar nichts richtiges über das Nestchen erzählt!
Das Nestchen, so ist der übersetzte Name von Kenmare hat ca. 1800 Einwohner. Im Moment sind es aber wesentlich mehr, da es bei Touristen unglaublich beliebt ist!
Bevor ich hier hergekommen bin, war ich ein bisschen skeptisch ob es nicht zu verschlafen sein wird. 
Wer in Deutschland auf dem Land lebt, kann sich sicher vorstellen. Die kleinen hübschen Dörfer, in denen aber leider nichts los ist.
Kenmare ist ganz anders. Es gibt unzählige nette kleine Läden, durch man man immer wieder wandern kann (leider aber zu teuer), einen Klamottenladen, Selbstgemachte Eiscreme, verschieden Cafes und dazu noch einen Haufen Pubs.
Die Häuserfronten sind wunderschön bunt bemalt und somit ist es auch richtig nett durch die Straßen zu schlendern.
Ansonsten gibt es in Kenmare auch einen Lidl, für das allwöchentliche Heimatfeeling und einen Supervalu, der ein bisschen so ist wie bei uns Real.
Wenn man nicht gerade dabei sich sich dumm und dämlich zu shoppen und sich mit gutem Essen vollzustopfen, kann man zum wunderschönen Pier runterlaufen und sich den Sonnenuntergang anschauen.
Oder man trainiert sich die überschüssigen Aupair Pfunde im Reenagross Park ab.
Alles in allem ist Kenmare eines der schönsten Dörfer in Irland und es lohnt sich einfach hier ein bisschen mehr Zeit zu verbringen!

03 August 2014

Heute mal etwas anderes als das ewige Gefühlsgeschwafel von mir. Ein Beauty Haul!
Der letzte liegt auch schon eine ganze Weile zurück. Das war im Mai. Lang, lang ist´s her. 
Bitte denkt jetzt nicht "waas?? Kauft die nie eigentlich nie Kosmetika ein? Wo lebt denn die? Auf einem Bauernhof oder etwa einer religiösen Sekte?"
Weder noch. Aber ich sehe leider nicht so wirklich den Sinn dahinter euch meine "Schminksachen" zu zeigen, da ich einfach nie so wahnsinnig interessantes Zeug kaufe, sondern meistens nur Basics und dann auch nie alles zusammen, sondern immer nur einzeln, wenn es gerade passt.

Alles in allem bin ich also Meilenweit von einem Beautyguru entfernt.
Da kommt jetzt aber auch schon das Problem. Ich bin ein bisschen süchtig nach Beautygurus. Im Moment bin ich großer Fan von "KindOfRosy".
Wie es der Zufall auch will, sind gerade sämtliche, im Badezimmerwohnende Sachen am leergehen. Also schwang ich mich auf mein Fahrrad und bin in Richtung Beautyhaul losgeradelt.
In Deutschland wäre die ganze Sache in etwa einer halben Stunde erledigt gewesen. Blöd das es keinen dm in Irland gibt und somit musste ich mir einige Sachen zusammen suchen und bin schlussendlich zwei "Drogerien" und einen Supermarkt gehechelt um auch wirklich alles zu bekommen, was auf meiner Wunschliste stand. Die Bodylotion ist dabei ein echter Glücksgriff, sie duftet so unglaublich lecker, wie Vanilleeis.
An sich bin ich jetzt auch mega zufrieden mit meinem Einkauf!
Übrigens habe ich dann durch Zufall, also beim unnötigen rumdaddeln im weiten Internet, erfahren, dass Zoella, meine absolute Lieblingsyoutuberin (und da schließt sich wieder der Kreis, denn meistens sind es Youtuber, die mich so verrückt machen, dass ich in die nächste Drogerie renne und mich totkaufe!), quasi das neue Gesicht für "Simple" ist. Der Marke von denen ich die Abschminktücher habe (hätte ich früher gewusst, dass das keine "Ramschmarke" ist, hätte ich mir auch das teure Vichy gespart!).
Klickt euch doch mal rein, Simple hat nämlich zusammen mit Zoella einen Tumblre-Blog eröffnet.
Wirklich informativ und superhübsch aufgebaut.
Da bin ich mal gespannt, ob die Sachen auch halten, was sie versprechen :)

25 July 2014

Es ist Sommer, auch hier in Irland. 25°C. Warm angenehm.
Ich genieße die Zeit hier. Noch ist alles langsam, die letzten drei Wochen kommen mir ewig lang vor. Ich bin glücklich. In drei Wochen geht die Schule für die älteren los und der kleinste geht für zwei Tage die Woche in den Kindergarten.
Dann wird es leichter, aber dann kommt auch die Routine. Routine, das heißt, dass dann auch die Zeit anfängt zu rasen.
Immer schneller und plötzlich wird es 
Weihnachten sein und die Hälfte ist schon rum.
Manchmal wünsche ich mir dann, das ich ewig hier sein werde. Laufe durch die Straßen, in die kleinen Geschäfte, runter zum Pier beobachte die Wellen. Mein Blick streift zu den Tannen.
Ein wenig märchenhaft ist es hier, alles ist fast schon zu hübsch.
Genauso der Wald. Alles scheint hier von einer ganz anderen Welt zu sein. 
Und ich vergesse. Vergesse Sorgen, die Zuhause immer dabei waren. Hier scheint alles so leicht. Man schwebt. Wird von der Meeresbrise getragen und kann sich entspannt auch die schönen Dinge des Lebens konzentrieren.
Mein Kamera ist immer dabei. Sie dokumentiert alles. Hilft mir beim Festhalten. beim Festhalten dieser Marmeladenglasmomente. Ich möchte ein Fotobuch am Ende des Jahres machen. Wo meine Lieblingsbilder gespeichert sind und mich immer daran erinnern werden, wie fabelhaft diese Zeit hier war um immer wieder das Gefühl von Freiheit und Glück zu haben 
 und es auch meinen Kindern und meinen Enkeln zeigen zu können!

20 July 2014

Heute möchte ich euch einen wunderschönen Ort zeigen. Ein Platz für Mädchen. Ein wahrgewordener Traum in Rosa und Spitze.
Wie aus einer vergangenen Zeit! Man fühlt sich sofort um ein Jahrhundert zurückversetzt. Wie eine Dame. Die Jahrhundertwende. Männer, die einem auf ihren stattlichen Pferd entgegen kommen, einen grüßen. Und man selbst schreitet die Straße entlang. Kehrt ein.
Trinkt seine Tasse Tee und isst ein deliziöses Gebäck.
Miss Courtney´s Tearoom liegt in unmittelbarer Nähe einer großen Kirche in Killarney,
einer Stadt mit ca. 13.000 Einwohnern mitten im County Kerry.
Die Stadt ist wunderschön. Wie die meisten Städte in Irland sind die Häuser bunt bemalt
und haben wunderschöne kleine Läden.
Letzte Woche hat dann meine Gastmutter mich dort abgesetzt.
geplant war es zu Primark zu gehen, was alle Ausländer machen, wenn sie in Irland sind.
Den Primark habe ich nicht gefunden. Stattdessen lief ich an diesem hübschen Cafe vorbei.
Blieb stehen und ging hinein.
Es war Liebe auf den ersten Blick. Spitzendeckchen, Musik aus den 30ern, alte Bilder und Porzellangeschirr.
Man muss warten, bis man einen Tisch bekommt. Es ist sehr voll.
Versteht sich auch von selbst! Den Tearoom gibt es schon seit 1909. Seit über Hundert Jahren.
Und genau das macht seinen Stil aus.
Nichts ist gekünstelt, Nichts neues auf Altgetrimmt.
Authentisch, nostalgisch einfach schön und einen Besuch wert!

15 July 2014

Heute wird es ein paar Tipps und Infos geben, für alle die sich überlegen mal als Au-Pair wegzugehen!
Für 6 Monate oder länger wegzugehen und dabei auch noch in einer komplett fremden Familie zu leben ist keine leichte Aufgabe, man sollte sich also vorher über einiges klar sein:

1. Au-Pair oder nicht?!

Zu allererst sollte man sich klar sein, ob man auch wirklich als Au-Pair weggehen möchte oder ob man sich nicht doch eine Alternative suchen sollte.
Es gibt viele Möglichkeiten ein bisschen Zeit im Ausland zu verbringen, abgesehen von dem klassischen Au-pair! Klickt euch doch mal da durchs Worldwideweb, was es da alles gibt.
Wer sich entscheidet als Au-Pair wegzugehen, der sollte auf jeden Fall gut mit Kinder können! (Versteht sich ja auch irgendwie von selbst^^).
Dann sollte man sich auch im klaren sein, dass man mit einer erstmal etwas fremden Familie zusammen lebt und sich auch an deren Regeln halten sollte.
Das sind die auschlagsgebenden Punkte. Als Au-Pair ist man auch mehr oder weniger an einen Ort gebunden und kann sich daher auch nicht so frei bewegen, wie jemand der Work&Travel macht!
Andererseits ist Au-pair recht günstig, man hat familiären halt und ein sicheres Dach über dem Kopf.

2. Agentur oder Allein
Wer jetzt laut "hier bin ich schreit" und mit den Fingern schnipst der sollte sich erstmal überlegen, ob er sich von einer Agentur helfen lässt oder auf eigene Faust sucht, bevor er seine Koffer packt.
Beide Wege haben ihre Vor- und Nachteile. Eine Agentur hilft dir eine passende Familie zu finden und ist Ansprechpartner. Zudem bekommst du von Anfang an Kontakt zu anderen Au-pairs.
Andererseits, könnt ihr euch daran erinnern, als eure Lehrer euch beim Schüleraustausch zugeteilt haben und ihr den Austauschschüler absolut nicht leiden konntet?! Einige meiner Mitschüler haben während ihres Aufenthalts mehrmals die Familie gewechselt, Agentur sei Dank.
Ich habe meine Gastfamilie über Au-Pair World gefunden. Da gibt es im Internet einige Seiten und man hat den Vorteil, dass man nicht einfach anhand eines Steckbriefes zugeteilt wird, sondern auf eigene Faust nach Bildern und Texten eine Auswahl treffen kann!


3. Länderwahl
Wenn ihr euch über den Weg im klaren seit, solltet ihr euch mal das Ziel überlegen.
Die Länderauswahl kann entscheidend sein, wie sehr ihr euch in eurem neuem Heimatland wohlfühlt.
Entscheidend ist ob ihr lieber in Europa bleibt oder doch eher in die Richtung Amerika/Asien/Australien etc geht.
Vor allem bei letzterem muss man an viele Zusatzsachen denken, Reisepass (falls nicht vorhanden beantragen), Visa, Greencard etc.
In Europa reist man natürlich leichter, der Führerschein ist auch international und man muss sich nicht auch noch vor Ort um tausend Sachen kümmern.
Überlegt euch welche Länder euch schon immer interessiert haben und informiert euch.
Lest euch ein. Egal ob es Feste und Bräuche oder auch so ganz banale Sachen wie das Wetter sind.
Natürlich ist es gut, wenn mehrere Länder infrage kommen, so habt ihr nachher eine größere Auswahl.


4. Die richtige Familie finden
Achtung das gilt jetzt natürlich nur für die, die auf eigene Faust suchen (so wie ich.).
Die Familie ist für euren Aufenthalt das wichtigste! Was bringt euch eine traumhafte Landschaft, wenn ihr euch jeden Morgen rausquälen müsst, am Wochenende kaum im Haus seit und ansonsten hofft, dass ihr bald wieder zu Hause bei eurer Familie seit?! Eben, rein gar nichts.
Wichtig ist das ihr euch die Familien genau anschaut.
Wie viel Kinder haben sie, welches Alter.Liegen euch Kleinstkinder mehr oder seit ihr froh wenn ihr euch  nur darum sorgen müsst, dass die 12 jährige Gastschwester pünktlich beim Ballett ist?
Was erwarten die Eltern? Wollen sie nur jemanden, der ein bisschen nach den Kindern schaut, oder auch jemand der einige Dinge im Haushalt hilft und bei den gemeinsamen Mahlzeiten aktiv mitgestaltet.?

(Wichtig!!!! Ein Au-Pair ist keine Haushaltshilfe! Meine Gastmutter hat dazu eine gute Faustregel: Sie erwartet von mir nichts was sie auch nicht ihrer Schwester zumuten würde.
Oder anders: Alles was nicht mit euch und den Kindern zutun hat liegt nicht in eurem Bereich! Also müsst ihr nicht das ganze Haus putzen, oder das Badezimmer der Eltern etc.)

Zwischen den Gastfamilien gibt es da aber große Unterschiede und es muss euch da klar sein, was für euch ok ist.
Man kann nicht in Deutschland das Wort "laundry" komplett überlesen, nur weil das Baby so süß ausschaut.
Macht bitte auch keine Versprechungen, die ihr nachher überhaupt nicht einhalten könnt!
Skype-Gespräche sind auch so eine Sache die ich unglaublich wichtig finde.
Bis zu dem Punkt fand ich meine spätere Gastfamilie "nur" nett. Danach war mir klar, dass ich zu ihnen gehen will.
Schlussendlich entscheidet aber euer Gefühl. Könnt ihr euch vorstellen mit diesen Leuten zusammen zu leben? 
Ich hatte nach einem Skype-Gespräch mit einer anderen Familie das Gefühl, dass ich da nicht hin will.
Die Leute wahren echt nett, aber irgendwas hat gefehlt. Also abgehakt. Ich hätte mich niemals da hin "gezwungen"!

5. Tipps für Vorort
Ihr habt eine Gastfamilie und seit schon vom Flughafen abgeholt worden? Super! Nun ist sind ein paar Dinge unglaublich wichtig.
Erstmal lasst euch Zeit. Ihr seid alleine in einem neuen Land, ohne eure Familie und Freunde, mit lauter neuen Eindrücken! Das muss man erstmal verdauen.
Ich habe mir eine Zeit von zwei Monaten gegeben um mich wirklich einzuleben. Solltet ihr nach dieser Zeit immer noch das Gefühl haben fehl am Platz zu sein, überlegt euch warum. Seit ihr oft alleine? Kommt ihr mit den Aufgaben nicht klar? Sprecht mit einer Vertrauten Person darüber. Versucht erstmal eine Lösung zu finden. Das gilt natürlich nicht, wenn ihr euch noch immer nicht wohlfühlt in der Familie, ihr sonst keinen sozialen Kontakt habt und allgemein nur noch die Tage bis zu eurer Heimreise zählt! Dann sollte man sich überlegen, will ich Abbrechen oder lieber "nur" die Familie wechseln? So oder so, diese Schritte sollten gut überlegt sein und ihr solltet auf jeden Fall auch die Gastfamilie einbeziehen.
Offenheit ist auch sehr wichtig.
Sprecht mit euren Gasteltern. Habt ihr mit irgendwas Schwierigkeiten, oder seit ihr mit einer Situation/den Kindern ein bisschen überfordert?
Auch beim Thema Heimweh sollte man immer offen sein! Eure Gasteltern werden es sicher verstehen, wenn ihr zeigt wie ihr euch fühlt und sie wissen, warum ihr jetzt lieber in eurem Zimmer seit und Skypen tut als mit ihnen unten zu sitzen.
Lasst auch den Kindern Zeit! Entweder sie hatten noch nie ein Au-Pair und müssen sich erst, so wie ihr auch, an die neue Situation gewöhnen, oder sie hängen noch sehr an eurer Vorgängerin, die nach einem Jahr plötzlich weg ist.

Setzt den Kindern klare Regeln! Ja sie werden euch trotzdem lieben, auch wenn ihr ihnen das Fernsehen am hellichten Tag verbietet. Sprecht euch aber da auch mit den Eltern ab!
Auch mit ihnen sollte es klare Regeln geben! Ihr habt freie Tage und die darf man euch auch nicht einfach wegnehmen (natürlich wenn ihr sowieso nicht groß was vorhabt und die Gastmutter euch einige Tage vorher fragt ob es eine Möglichkeit gäbe auch an einem Samstag für ein paar Stunden nach den Kinder zu schauen, kann man auch mal ein Auge zudrücken!)



12 July 2014


Und wieder ist es fast ein Monat her, dass ich nichts hab von mir hören lassen!
ich entschuldige mich dafür ganz arg, bei euch, meinen besten Lesern!
Ihr seit so toll und kommentiert so fleißig!
Bevor ich nun zum eigentlichen Thema des Postes komme, hier ein paar Vorabinfos:
Ich befinde mich nun schon seit 6 Tagen in Irland und ich muss sagen ich war noch nie so verliebt! Auch wenn es gerade regnet tihi!
Aber mit meiner neuen Wohnsituation ändert sich auch noch ein bisschen was auf meinem Blog!
Ich werde nicht mehr so viel über Essen posten, wie ich es sonst gerne gemacht habe, da ich es komisch finde anderen Leuten ihre Backzutaten wegzunehmen, etwas draus zu machen und dann alles noch mit einem höllischen Aufwand zu Fotographieren.
Wahrscheinlich wird sich doch der ein oder andere Foodpost hier her verirren, aber, und da kommt schon das nächste Thema: Ich bin während meiner Zeit Flexiganerin (ach was liebt die Madame Neologismus!), heißt ich esse zu etwa 65% vegan und ansonsten Milch (mit Eiern kann ich mich noch nicht so anfreunden, aber das ist eine andere Geschichte).
Also bitte nicht geschockt sein, wenn dann mal was milchiges seinen Weg hier her findet.

Ansonsten wird es viel mehr Landschaftsbilder geben! Ein richtiger Reiseblog halt.
Ich hoffe, dass ihr mir trotzdem treu bleibt und weiterhin so fleißig kommentiert!

Morgen kommt dann ein Post über Au-Pairs, wie man eine gute Familie findet und so weiter ;)

15 June 2014


Ja ja der Wirtschaft helfen. So kann man das ganze auch nennen, wenn Madame vollkommen gehetzt mit der Schwester durch die Tübinger Innenstadt bei ca. 45°C rast und dabei sämtliche Läden leer kauft und dazu auch noch die Wunschliste erweitert!
Übrigens habe ich mich immer wieder verflucht, dass ich nach Irland ziehe, nämlich genau dann, wenn ich ein unglaublich hübsches Teilchen entdeckt habe und mein Blogger-Herz vor lauter Ästhetik fast einen Infarkt bekommen hat!
So nach dem Motto "schau mal, darin könnte ich doch so toll Müsli präsentieren", oder "oh ein Wildblumenbuch".
Geht es euch auch so? Das ihr an fast nichts mehr vorbeigehen könnt ohne schon mit einem imaginären Pastelstift einen Blogpost in euer imaginäres Notizbuch zu kritzeln?

Wenn wir gleich beim Thema Notizbuch sind, da habe ich auch zugeschlagen. Ich habe mir nämlich in den Kopf gesetzt endlich Tagebuch zu schreiben, wenn ich in Irland bin.
Bis dahin ist es immer fehlgeschlagen und ich habe in zehn Jahren ein viertel volles Tagebuch geschafft, hurra!
Mit neuer Inspiration und einer neuen Umgebung und neuen Büchlein von Osiander muss es ja wohl klappen,oder?! Dazu passend der schnieke Essie-Lack in der Farbe "Resort Fling", denn auch die Nägel müssen beim schreiben schick aussehen :)

Dann mussten auch noch neue Klamotten her. Gestern morgen stand ich vor meinem Kleiderschrank und wahr entsetzt wie Wintertauglich er doch ist. Sommer? Ein Fremdwort! Ihr könnt euch denken, wie ich geschwitzt habe beim Einkaufen!
In meinen Korb landeten dann aber doch nur ein Ringeltop, weil das alte sich in den Mottenlöcherringeltophimmel verabschiedet hat.
Dazu noch Shorts, Schuhe, ein neuer Gürtel und eine einfache Sonnenbrille.

Sportklamotten wanderten auch noch in die Tüte, gekauft bei Intersport. Diese wahnsinnig tolle Laufhose, die auch schon eingeweiht wurde!
Der letzte Rest Babybäuchlein vom nie vorhandenen Baby muss auch noch weg. Zudem habe ich gelesen, dass das Durchschnittsaupair ungefähr 10kg zunimmt. Also eine gute Investition!
Dazu Nike free, hipster Schuhe deluxe. Ohne Worte!

Wer sich jetzt denkt "was? War das schon alles?". Jetzt labert die da groß von der Wirtschaftsspritze und Einzelhandel unterstützen und dann nur so ein paar Kleinigkeiten.Tja, ich habe auch noch einen Stapel an Geschenken gekauft und wenn mein Gehalt da ist, wird auch noch etwas bei verschiedenen Online Shops bestellt. Also wenn das mal kein Wirtschaftswunder hervorruft!

12 June 2014


Heute stelle ich euch ein super Cafe vor. Das Strudelhof Kaffehaus.
Als meine Mama und ich übers Wochenende in Magdeburg waren, suchten wir nach einer guten Möglichkeit zum Frühstücken.
Das Frühstück ist ja auch ein ziemlich heikles Thema, wenn es außerhalb und vegan sein muss. Meistens ist es eher kompliziert und im Endeffekt isst man dann ein Marmeladenweißbrötchen ohne Butter. 
Hurra!
Also waren meine Mama und ich ziemlich glücklich, dass wir ein nettes kleines Cafe gefunden hatten, wo wir was g´scheits essen konnten.

Im Strudelhof Kaffehaus gibt es vor allem (wer hätte es gedacht) Strudel. Einige davon sind vegan und unglaublich lecker, dazu kann man sich seinen Kaffee auch mit Sojamilch bestellen. Ich war selig!
Optisch ist es auch ein Renner! Oldschool kacheln, Kronleuchter, Schachbrett in der Ecke. Wahnsinnig chic!
Wenn ich dann also mal Studentin bin, werde ich dort einige Stunden ganz hipstermäßig mit meiner schicken Brille, meinem MacBook Air (Wunschtraum), einem Soyalatte und meinen Notizen verbringen!


09 June 2014


Schande über mich, Asche auf mein Haupt! Mit erschrecken musste ich feststellen, dass ich seit einem Monat nicht mehr gebloggt habe.
Und ihr? Ihr seit mir treu geblieben. Dafür Danke ich euch sehr. Es sind sogar noch Leser dazugekommen! 103!
Eine unglaublich große Zahl und es macht mich wirklich glücklich und motiviert wahnsinnig.

Warum also hat die Madame so lange nichts von sich hören lassen? Tja. Diesmal kann ich mich nicht mit meiner Faulheit rausreden. Ich hatte wirklich genug zu tuen, in den letzten Wochen.
Alles ist gerade im Aufruhr und ich bin mittendrin.
Glücklicherweise kann Stress auch unglaublich positiv sein.
Und heute möchte ich euch endlich an meinem Stress teilhaben lassen. Es gibt nämlich große Neuigkeiten!
Ich werde nicht mehr lange zu Hause wohnen. Ich werde auch nicht mehr lange in Deutschland bleiben.
Ab Anfang Juli werde ich als Au-pair in Südirland leben und arbeiten. 
Eigentlich wollte ich schon letztes Jahr weg, aber es hat alles nicht so geklappt, wie ich es mir gewünscht habe.
Dann wollte ich dieses Jahr etwas anderes machen, aber auch dieser Traum konnte ich nicht verwirklichen.
Jetzt bin ich unsagbar Froh, dass sich alles so entwickelt hat!
Am 06. Juli geht es los und bis dahin muss noch einiges erledigt werden. Am liebsten würde ich mich den ganzen Tag nur um diese Sache kümmern, blöd nur dass meine Arbeit da noch ein bisschen im Weg ist!
Dann liegen auch noch ein Seminar und ein Kurzurlaub mit J. an :D

Also bin ich ziemlich eingespannt aber zum hunderttausendfünfundsiebzigsten Mal: Ich werde weiter bloggen!